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Epic Doom Metal


Entstehung und Merkmale des Epic-Doom

Epic Doom Metal ist Mitte der 80er Jahre entstanden und gilt als bekannteste und erfolgreichste Stilart des Doom Metal.
Die Band Candlemass veröffentlichte Mitte der 80er das Album Epicus Doomicus Metallicus,
welches ausschlaggebend war und dementsprechend als grosser Meilenstein des
Epic-Doom-Metal angesehen wird.
Candlemass und Solitude Aeturnus gelten weithin als die bekanntesten und typischsten Vertreter des Stils.

Merkmale

Besondere Merkmale sind der klare Gesangsstil (clean Vocals), der häufig eine opernhafte
Ausrichtung aufweist. Zudem sind die E-Gitarren melodiöser und eingängiger, ganz im Gegensatz zum moderneren Doommetal, wo diese nicht so melodiös und eingängig sind. Auch wiederholen sich die Gitarrenleads nicht so häufig und die Bassgitarre ist nicht derartig dominant. Weiterhin ist die Atmosphäre nicht ganz so schwermütig, dunkel und depressiv, als wie beispielsweise beim extremeren Funeral-Doom-Metal.

Häufig wird eine gewisse episch-klassische Grundstimmung durch markante Keyboards und/oder Synthesizer erzeugt. Dementsprechend werden häufig Chöre und klassische Instrumente simuliert. Selbstverständlich können auch echte klassische Instrumente, wie beispielsweise Geige oder
Piano, zum Einsatz kommen, allerdings ist dies eher selten der Fall.
Der Stil ist zudem eingängiger, die Produktion häufig sehr gut und das Spieltempo meist höher als wie beim normalen Doom. Aufgrund dessen wird der Epic-Doom auch gelegentlich mit dem Epic Power Metal verwechselt.

Die Texte umfassen häufig Themen wie Trauer, Wut, Schmerz, Hoffnungslosigkeit und
Weltuntergangsszenarien. Wenngleich dieses Textgut nicht so extrem schwermütig einfliesst  wie beispielsweise beim Funeral-Doom oder Death-Doommetal und den restlichen
Doommetalarten

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich der Epic-Doommetal aufgrund des Gesangsstiles und den eingängigeren Melodiebögen recht klar von den meisten anderen Doomrichtungen
unterscheidet.

Musikalische Stilmittel

Instrumente

E-Gitarre(n) leicht tiefer gestimmt, melodiös, der Bass ist nicht so dominierend wie bei den meisten anderen Doomarten, das Keyboard nimmt eine recht große Rolle ein, Schlagzeug

Gesang

Der Gesang ist im Gegensatz zu den meisten anderen Doom-Stilen klar (clean Vocals) und meist mit einer relativ hohen Tonlage des öfteren auch opernhaft, ähnlich den meisten Power Metal Bands, vorallem dem Epic-Power-Metal gegenüber.

Musiktempo

häufig langsam bis mittelschnelll, nicht so schleppend wie bei anderen Doomstilen

Texte

Textlich geht es häufig um Weltuntergangsszenarien, weiterhin um epische Themen oder auch Fantasie. Weiterhin um Trauer, Wut, Schmerz und Hoffnungslosigkeit, wenngleich dies nicht so energisch schwermtüg einfliesst als wie beispielsweise beim Death oder Gothic-Doom oder den restlichen Doommetalrichtungen

Produktion

Die Produktion ist meist sehr gut, was ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu den meisten anderen Doomarten darstellt

Epic Doom-Metalbands

Auswahl an Doom-Bands dieser Metalart:

Candlemass, Solitude Aeturnus, Isole, Doomsword, Warning, While Heaven Wept, Memento Mori, Great Coven, Wytchcraft, Forsaken, Lamented Souls, Dantesco, Mirror of Acception

Anspieltipps:
Band und Album: Candlemass - Epicus Doomicus Metallicus
Band und Song: Solitude Aeturnus - Black Castle
Band und Song: Candlemass - Dawn | A Tale of Creation
Band und Song: Forsaken - All is Accomblished
Band und Song: Memento Mori - Lost Words
Band und Song: Lamented Souls - Var
Band und Song: Isole - By Blood
Band und Song: Doomsword - Heathen Assault
Band und Song: Warning - Footprints

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