Sludgecore
Entstehung und Merkmale des Sludgecore / Sludge Metal
Sludgecore oder auch Sludge Metal genannt entstand Ende der 80er Jahre durch maßgebliche Bands wie the Melvins, Crowbar und EyeHateGod. Die Haupteinflüsse kommen vorallem aus dem Stoner Rock, Hardcore Punk und dem Doom Metal.
Merkmale
Der Gesang ist durch hardcoreartiges Geschrei gekennzeichnet, seltener auch durch typische Growls des Deathmetal.
Gelegentlich werden auch Sprachsamples aus Filmen mit eingebracht.
Themenbezogen geht es häufig um sozialkritisches, wie beispielsweise Jugendkriminalität oder sehr persönlichen Themen. Ein textlich besonders markanter Schwerpunkt, ist die Thematisierung von Drogen.
Die Atmosphäre hat einen leicht düsteren und eher schwermütigen Hintergrund aufzuweisen.
Insgesamt ist der Sludgecore von der Spielart recht zäh, zudem sind die Bassgitarren recht dominant.
Unterschiede zum Sludge Doom
Die Unterschiede sind nur gering, von daher kommt es bei vielen Bands zu Überschneidungen. Beispielsweise bei Bands wie Crowbar oder EyeHateGod.
Hauptunterscheidungsmerkmale sind jedoch, dass der Sludgecore etwas heiterer und nicht ganz so schleppend-düster ist. Zudem mehr Einflüsse aus den Bereichen Blues und Stoner Rock aufweist.
Musikalische Stilmittel
Instrumente
E-Gitarre(n) tiefer gestimmt verzerrt, Bass ist recht dominierend, Keyboard, Schlagzeug
Gesang
Oft typischer Hardcoremäßiger Gesang auch dem Metalcore stark angelehnt. Deathmetal Vocals kommen gleichfalls abwechselnd vor.
Musiktempo
relativ langsam bis mittelschnell
Texte
Textlich geht es häufigum Texte die unter die Gürtellinie gehen. Zum Teil durchaus ironisches, aber auch um ernste Themen wie Politisches, Jugendkriminalität und sehr persönlichen Themen. Insbesondere Drogenthemen treten gehäuft auf.
Produktion
Die Produktion ist meist gut ohne das es beabsichtigt sozusagen ""schmutzig klingen soll"" aber auch nicht überproduziert.
Sludgecore-Bands
Auswahl von Sludge-Metal-Bands
Crowbar, Eye Hate God, Kylesa, Dystopia, Bongzilla, Corosion of Conformity, Kingdom of Sorrow, Neurosis (erste Alben), Buzzoven
